DAS WUNDERMITTEL KURKUMA

Viele werden Kurkuma als gelbes, ockerfarbenes Gewürz mit einem sehr speziellen Aroma kennen. In Indien galt  Kurkuma schon früh zu den wichtigsten Gewürzen. In der Ayurveda (Traditionelle indische Heilkunst) gehört es zu den „heißen Gewürzen“. Heute zählt Indien zum größten Anbauland der Pflanze. Doch Kurkuma ist viel mehr als nur ein mildwürzig bitterschmeckendes Gewürz.

 

Kurkuma ist eine Pflanzenart innerhalb der Ingwergewächse und kommt vor allem in Südasien vor. Typisch sind die langen safrangelben Blätter der Pflanze. Verwendet wird aber nur die Wurzel. Der Erdspross ähnelt stark dem des Ingwers, ist jedoch intensiv stark gelb gefärbt.

 

Hauptinhaltsstoff der Kurkumapflanze  ist das Curcumin ein sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Die Pflanze selbst verwendet es als Eigenschutz vor Fressfeinden.

Curcumin ist der gelbe Farbstoff welcher in der Pflanze vorkommt und als wahres Wundermittel gilt. Schon in Indien wurde Kurkuma als schmerzlindernndes Mittel bei Haut- und Muskelbeschwerden angewendet. In Europa beschäftigt man sich erst seit knappen 50 Jahren mit der beeindruckenden medizinischen Eigenschaften.

Eine weniger aktive Substanz, die in der Pflanze vorkommt sind die ätherischen Öle. Diese weisen eine antivirale, antimikrobielle, antimykotische und auch antineoplastische Wirkung (gegen Tumore) auf. Auf diese Weise unterstützten sie die Wirkung des Curcumins, kommen jedoch in den klassischen Kurkuma-Pulvern nicht vor.

Die Verabreichung von Kurkuma mit schwarzem Pfeffer soll dessen Adsorption im Gastrointestinal-Trakt erhöhen.

 

Krebshemmende Wirkung:

Die Einnahme von Kurkuma zeigt einen positiven Effekt auf fast alle Krebsarten. Studien fanden heraus, dass sie Metastasierung deutlich gehemmt werden kann. Dabei wird ein Protein aktiviert, welches blockierend auf die Krebszelle wirkt. Auch wirkt Kurkuma unterstützend auf andere Chemotherapeutika. Verwendung findet es bei Hautkrebs oder Brustkrebs. Vor allem bei Darmkrebs wirkt es präventiv, da es Darmpolypen reduzieren kann.

 

Antioxidative Wirkung:

Kurkuma wirkt hierbei als Radikalfänger und ist in der Lage reaktive Sauerstoffverbindungen zu reduzieren und somit die Zelle vor diesen zu schützen.

 

Entzündungshemmende Wirkung:

Laut einigen Studien kann Kurkuma mit den klassischen Entzündungshemmern wie Diclofenac oder Paracetamol gut mithalten. Kurkuma wirkt hemmend auf die Cyclooxigenase-2. Zusätzlich zeigt Kurkuma keine Nebenwirkungen.

 

Kurkuma bei der Alzheimer Erkrankung:

Morbus Alzheimer ist eine chronisch langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Sie führt vornehmlich zu Störung der geistigen Funktion, wie Gedächtnis, Sprache, Erkennen und auch Orientierung.

Die Rate der Alzheimererkrankung steigt stetig an. Schon 10% der über 65 Jährigen und 35% der über 85 Jährigen leiden an Morbus Alzheimer. Die Ursache für die Neurodegeneration ist bis dato ungeklärt, man geht aber von Proteinaggregationen und –ablagerungen (Plaques aus Beta-Amyloid) aus.

Kurkuma ist in der Lage die Bluthirnschranke zu passieren und so direkt vor Ort zu wirken. Eine Studie des Kaiya Toyota General Hospital stellte fest, dass sich die neuronale Leistung des Gehirns durch eine regelmäßige Einnahme von Kurkuma deutlich verbessere. Zwei Patienten konnten sogar wieder Familienmitglieder erkenne, die sie zuvor vergessen hatten.

Auch sind in Indien weniger Alzheimerfälle bekannt.

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