HAARAUSFALL IM HERBST- DER SAISONALE – HAARWECHSEL

Nach einem langen und warmen Sommer steht der Herbst allmählich wieder vor der Tür. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen und das Grün verwandelt sich in leuchtende Rottöne. Viel Menschen klagen in dieser Zeit über starken Haarausfall. Wenn Mann oder Frau übermäßig viele Haare im Herbst verlieren dann ist oft vom so genannten saisonalen Haarausfall die Rede.

Der Mensch ist haarig

Haare sind lange Hornfäden, also abgestorbene Zellen, welche vorwiegend aus Keratin bestehen. Das Leben eines Haares besteht aus der Wachstums-, Übergangs-, und Ruhephase. Danach falle sie aus und neue Haare bedecken unseren Kopf. Die Haarwurzel, die sich in der Kopfhaut befindet, schiebt die Haarzellen nach außen wo sie dann sichtbar sind. Dann können sie als lockige, glatte oder struppige Haarpracht in allen verschiedenen Farbvariationen erscheinen.

Doch plötzlich bleiben mehr Haare als gewöhnlich in der Bürste hängen. Ein Grund zur Sorge für viele von uns. Doch ist es wirklich so schlimm und was kann man dagegen tun?

Was raten wir dagegen:

  • Hirse, Zinnkraut
  • Zink, Brennnessel
  • Kupfer
  • Schwefelhaltig Aminosäuren (Cystein, Methionin)

Jedoch sollte man den saisonalen Haarausfall vom hormonellen unterschieden. Letzterer ist durch ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes bedingt.

Haarwechsel

Jeder Mensch verliert  durchschnittlich bis zu hundert Haare pro Tag, so die Pharmazeutische Zeitung Online. Doch manchmal verlieren wir einfach mehr Haare als üblich.  Dies ist vor allem im Herbst der Fall. Das  Haar, welches  im  ganzen Sommer über  als Lichtschutz gedient hat, tritt aus der Ruhephase aus und verlässt die Kopfhaut. Diese werden durch jüngere Haare ersetzt, die uns im Winter vor Kälte schützen sollen, so die Wissenschaftler.  Dieser Wechsel hat sich in Laufe der Evolution auf unserer Haare beschränkt, weil wir ja heute kein Fell mehr besitzen- ein geniales Überbleibsel aus unserer Vorzeit. Dass sich hinter dem Haarausfall im Herbst keine krankhafte Ursache versteckt, sind sich die Forscher einig. Unangenehm ist es aber trotzdem.

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